Bericht aus den Eifeler Nachrichten Sommer 2011

Ihre Vereinsmeisterschaft konnten die Segler/Innen des TuS Schmidt bei guten Bedingungen zu Ende führen. Vom Bootssteg „Im Kühlchen“ aus wurden die entscheidenden Läufe ausgetragen.

Im Frühjahr findet traditionsgemäß der erste Teil der Vereinsmeisterschaft statt; damals setzte sich Karl-Heinz Hamacher als Regattasieger durch und übernahm zunächst die Führung in der Wertung. Über die Beteiligung von insgesamt zwölf Skippern freute sich Abteilungsleiterin Gertrud Jung; ein paar „Neue“ schnupperten erstmalig Regattaluft.

Der Wind meinte es gut mit den Seglern, und voller Optimismus wurden die Segel gehisst und insgesamt drei Läufe gestartet. Ein „alter Hase“ suchte und fand den idealen Kurs: Berthold Jung errang mit seiner Frau Gertrud zwei Siege und einen zweiten Platz. Damit wurde er Sieger der Herbstregatta und Vereinsmeister. Kalle Hamacher wurde Zweiter der Gesamtwertung, und über den dritten Platz freute sich Otto Wergen. Es folgten Jürgen Breuer, Arno Schweitzer und Rolf Naas. Die Vereinsmeisterschaft wurde gebührend gefeiert, und die Segler hoffen noch auf ein paar schöne Wochen im Spätsommer.

Wenn dann wieder alles eingepackt ist, wollen sie noch eine gemeinsame Wanderung unternehmen und in der segellosen Zeit am Stammtisch Kontakte pflegen.

 


 

TuS Aktuell Sommer '09


Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs waren die Boote im Wasser.
Wer über einen Slipwagen verfügte, liess das Boot an der Eschauel ins nasse Element,
die anderen mussten auf die Slipanlagen an der Schwammenauel zurückgreifen. Das
bedeutet natürlich einen weiten Weg zu den Steganlagen und  so manchen Kampf mit den
Elementen, bis man ohne Mast und Rigg den Steg erreicht hat.

Aber irgendwann  ist auch der Mast gestellt, die Segel angebracht und dann kann es mit
dem Segeln losgehen. Der eine sieht das eher als Vergnügen, der andere sportlich und
sucht den Wettbewerb, den Vergleich mit anderen in der Regatta.


So auch unsere Ramona Jung mit Vorschoter Berthold, die am  02.05. an der  Grossregatta
„Blaues Band“ des Rursees teilnahmen. Unter 50 Booten konnten sie mit ihrer 470 Segeljolle
„Pocoloco“ nicht nur ihre Bootsklasse gewinnen, sondern belegten in der Gesamtwertung
einen hervorragenden 2. Platz.

Es brauchte einen Exeuropameister, um ihnen den Sie zu nehmen.

Herzlichen Glückwunsch  und weiter so!


Wir anderen trafen uns zum ersten Höhepunkt der Saison, der Frühjahrsregatta
am Steg 2. Seit diesem Wochenende wissen wir alle, was die Schafskälte ist.

Kalt und nass war der Samstag, dazu noch kein Wind.
Trotzdem machten sich 9 Boote in einer Regenpause auf die Strecke.

Wie üblich war das Feld bald geteilt. Die Spitzengruppe segelte bei leichtem Wind voran,
gefolgt vom Rest des Feldes.

Irgendwann schlief der Wind wieder ein und der einsetzende Regen  veranlassten den
Regattaleiter Heinz Classen Mitleid zu zeigen und die Regatta zu verkürzen, Gott sei
dank wartete nach Kälte und Nässe ein herzhaftes Mahl auf alle Teilnehmer.

„ Ein warmes Essen und ein Bit machen  alle Segler fit.“

Im Zelt bei laufender Heizung  wurde es noch recht gemütlich und man verbrachte noch
ein paar schöne Stunden im wohlig warmen Zelt.


Am Sonntag sollten 2 Regatten stattfinden, aber wieder ließ Flaute nur ein
Rennen zu.

Wenigstens blieb es diesmal trocken und so konnte bei schwachem Wind eine Regatta
ausgesegelt werden. Mit dabei in der ersten Regatta ihres  Lebens war Sandra
Schweitzer mit ihrem Kielzugvogel „El Nino“.
Sie belegte einen hervorragenden 6. Platz.


Nach 2 Regatten ging es an die Auswertung der Ergebnisse. Mit Hilfe der den einzelnen
Booten  zugehörigen Yardstickzahl wird die gefahrene Zeit in eine vergleichbare Laufzeit
umgerechnet und die Reihenfolge pro Regatta  damit festgelegt. Durch Addition der
Platzierungen wird letztendlich der  Sieger bestimmt.

Nach  2 Regatten  ergab sich folgende Siegerliste:

1. Otto und Monique Wergen  mit „Vamos“

2. Ramona Jung und Tobi  mit „Pocoloco“

3. Berthold und Gertrud Jung mit „Ramona“

4. Jürgen und Maria Breuer mit „Ladies first“

5. Arno und Adele Schweitzer mit „Sadine“

Die nächste Regatta  wird  am 22/23 August bei hoffentlich besseren Bedingungen stattfinden.


In diesen Tagen befinden sich die ersten Vereinssegler auf ihrem Jahrestörn  in der
südlichen  Adria in  kroatischen Gewässern. Wir am Rursee Verbliebenen wünschen Ihnen
allzeit Gute Fahrt und viel Spass beim Flottillesegeln und den abendlichen Hafennächten.

Hoffentlich hält der Sommer endlich langfristig Einzug und bringt  Seglern wie Landratten 
viel Sonne und schönes  Wetter für die kommende Ferienzeit.

 



TuS Aktuell Frühjahr '09

Das Winterhalbjahr ist bei den Seglern recht geruhsam. Das Jahr begann mit der
Abteilungsversammlung, die in einer halben Stunde über die Bühne ging.
Unsere Abteilungsleiterin Gertrud Jung konnte sich in erster Linie auf die Terminplanung
2009 kontentrieren.
 
Erste Veranstaltung wird das "Ansegeln" am 02. Mai sein.
Die Vereinsregatten werden am 06. / 07. Juni und am 22. / 23. August ausgesegelt.
 
Doch bis dahin liegt noch viel Arbeit vor den Seglern. Jetzt wird es auch höchste
Zeit, die Boote in Augenschein zu nehmen und notwendige Instandsetzungsarbeiten
durchzuführen. Besonders die Eigner von Holzbooten haben reichlich zu tun, wenn
sie im Sommer ihr Prachtstück vorzeigen wollen, Mehrere Lackschichten wollen aufgetragen
werden, bis das gute Schiff wieder glänzt.
Kunststoffboote sind wesentlich leichter zu pflegen, meist  ist mit einem Anstrich des
Unterwasserschiffes getan, aber auch da gibt es die unterschiedlichsten Auffassungen.
 
Wenn endlich alles getan ist, dann kann ab April das Schiff zu Wasser gelassen  und mit
den ersten sonnigen Tagen im Frühjahr gesegelt werden.
Sofern man die Zeit findet, sind wir Schmidter wirklich bevorzugt, denn in wenigen
Minuten ist man an Bord und kann seiner Segelleidenschaft in schöner Umgebung
nachgehen. Bei schönem Wetter bleibt man am auch Steg nicht lange allein.
 
Aber der Rursee genügt leidenschaftlichen Seglern natürlich nicht, Wenn nicht
schon geschehen, werden in diesen Tagen die Crews zusammengestellt und Schiffe
für den Sommertörn im Süden gechartered.
Der Lieblingsrevier der Schmidter ist immer noch Kroatien, obwohl auch dort die Kosten
immer höher werden. Aber auch die Türkei im Oktober hat ihre Freunde gefunden. Von den
Törns werden wir zu gegebener Zeit berichten.
 
Aber zunächst verbleiben wir hier, bringen die Boote zu Wasser und freuen
uns auf die kommende Segelsaison.