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Aktuelles/Termine (19.1.12)
Zur zweiten Halbzeit stellte Trainer Bernd Born um, Dennis Wirtz spielte nun offensiver. In der 47. Min. setzte sich erneut Weiss über links durch und war, wie auffallend häufig, nur durch ein Foul zu bremsen. Den fälligen Freistoß brachte Kevin Wirtz scharf in den 16er, die beiden Schmidter Stürmer Knieps und Krischer zogen Gegenspieler auf sich und Christian Alders verwandelte mutterseelenallein per Kopf zum Anschlusstreffer. Eine Schrecksekunde musste der TUS im Gegenzug noch überstehen, dann spielten allerdings nur noch die Schwarz-Gelben. Die Viktoria wehrte sich ihrerseits mit teils überzogener Härte, was der Schiedsrichter sehr großzügig auslegte. In Minute 65 kam erneut „Aushilfsstürmer“ Alders im Strafraum zum Schuss, setzte den Ball jedoch knapp daneben. Der TUS blieb am Drücker, machte aber letztlich zu wenig aus seiner spielerischen Überlegenheit, woran auch die Wechsel Tom Koops für Marc Stollenwerk (76.) und Markus Möller für Kevin Wirtz (83.) nichts mehr änderten. Die vielen herausgearbeiteten Ecken und Freistöße brachten ebenso wenig ein wie auf der Gegenseite zwei Konterchancen der Birkesdorfer in der Schlussphase.
Fazit: Schade, dieses Spiel hätte nicht verloren werden müssen. Jetzt geht es mit dem dummen Gefühl einer Niederlage in die Winterpause. Aber zur Rückrunde hat der TUS mit dann acht ausstehenden Heimspielen, alle Chancen den Eindruck zu verbessern. (M.L.)
In der Anfangsphase dominierte der TUS ganz klar das Geschehen, ohne jedoch wirklich Zwingendes vor dem Gästetor zu Stande zu bringen. Statt dessen fing man sich in der 13. Min. das unnötige Gegentor durch Tobias Baum. Dieser tauchte in stark abseitsverdächtiger Position im Strafraum auf und lupfte den Ball gekonnt über Keeper Knie hinweg. Auch in der Folgezeit versuchte nur eine Mannschaft nach vorne zu spielen und das war der TUS. Es dauerte aber bis zu Min. 25 ehe es wirklich gefährlich wurde, als Thomas Wergen haarscharf an einer Flanke vorbei rutschte. Doch in der 29. Min. hätte es auch 2:0 heißen können, doch ein Kopfball aus nur 1m Entfernung verfehlte sein Ziel. Kurz zuvor musste Trainer Born bereits wechseln. Für den angeschlagenen Manuel Stollenwerk kam Jörg Stollenwerk in die Partie. Bis zum Halbzeitpfiff passierte allerdings nicht mehr viel. Drei Min. nach Wiederanpfiff meldete der TUS sich mit einem Distanzschuss von Ingo Müllejans, der aber knapp über die Latte strich, wieder in der Partie an und bereits drei weitere Min. später gab Bernd Born mit der Einwechslung von Tobi Krischer für Kevin Wirtz das Zeichen zum Angriff. Der TUS war zwar die gesamte zweite Hälfte über optisch überlegen und die SG stellte nun jegliche Angriffsbemühungen vollends ein, es blieb aber eine an Höhepunkten arme Partie. Bis zur 76. Min.: Da rauschte ein Schuss von Knieps aus spitzem Winkel knapp am langen Eck vorbei. Zwei Minuten später erzielte der TUS den Ausgleich durch Thomas Wergen, doch unglücklicherweise, und für viele Beobachter unverständlich, erkannte der Schiri auf Abseits durch Knieps. Dies hätte man auch passiv auslegen können. Ab Mitte der zweiten Hälfte haderte die Mannschaft aber auch viel zu sehr mit dem Schiedsrichter, fing sich fünf (!) gelbe Karten wegen Meckerns ein, wodurch wertvolle Zeit verstrich. Obwohl Trainer Born ab der 83. Min. mit Markus Möller für Sebastian Lossner den dritten Stürmer brachte, arbeitete der TUS sich vergebens an der massierten und gut organisierten Gästeabwehr ab. Insgesamt hatte das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient, darin waren sich nach Schlusspfiff die Meisten einig. (M.L.)
Die erste Torchance dieses Spiels gab es direkt in der ersten Minute, als die Heimmannschaft einen Freistoß auf Höhe des 16m-Raum bekam; den nachfolgenden Schuss konnte TuS-Keeper Knie aber problemlos parieren. Das war aber auch dann vorerst die letzte Torchance. Die beiden Mannschaften trauten sich noch nicht wirklich viel. Man merkte ihnen an, dass keiner den ersten Fehler machen wollte. In der 12. Minute kamen dann auch die Gäste das erste Mal gefährlich vor das Tor, als Kevin Wirtz über links geschickt wurde, aber der anschließende Torschuss nur knapp über die Querlatte ging. Das Abtasten der Mannschaften ging auch in der Folgezeit weiter, bis zur 20. Spielminute, als die 0:1-Führung hätte fallen müssen. Christian Knieps setzte sich gut über die rechte Außenbahn durch, flankte den Ball in den 16m-Raum, wo der wartende Kevin Wirtz den Ball nur knapp über das Tor schoss. Im Gegenzug kamen dann auch die Hausherren nochmal gefährlich vor das Tor. Nach einer Ecke wurde der Ball aus einem „Getümmel“ heraus nur knapp am rechten Pfosten vorbeigeschossen. Danach fand der TuS immer besser in das Spiel, erspielten sich gute Torchancen, doch durch Fehler in der Abwehr ergaben sich Konterchancen für Welldorf/Güsten. In der 37. Spielminute dann die entscheidende Situation dieses Spiels. Nach einem Stellungsfehler von TuS-Abwehrspieler Michael Stollenwerk lief der Welldorfer Stürmer alleine auf das Schmidter Tor zu. Im 16er wurde der Stürmer dann von Michael Stollenwerk zu Fall gebracht. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter auf den 11m-Punkt. Nach heißen Diskussionen zwischen Spielern, Schiedsrichter und Zuschauern griff der Referee in seine hintere Hosentasche, wo sich die Rote Karte befand. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt, und die Gäste waren die restlichen 53 Minuten nur noch mit zehn Mann. Dass der Abwehrchef fehlte, musste der TuS leider in der 44. Minute nochmal bitter erfahren. Im Mittelfeld wurde der Ball leichtfertig verloren, anschließend fiel das 2:0, womit es auch in die Halbzeitpause ging.
Nach einem unglücklichen Verlauf der ersten Halbzeit ging es mit dem Motto „Alles oder Nichts“ für die Schmidter weiter. Zwei richtig gute Chancen auf den 2:1-Anschluss ergaben sich wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff, als Christian Knieps alleine auf das Tor zulief. Den Schuss und den nachfolgenden Torschuss von Michael Offermann wurden vom Heimtorwart sehr gut gehalten. Auch in der 55. Minute hielt der Welldorfer-Torwart sehr gut, als wieder Kevin Wirtz alleine auf sein Tor zulief. Der TuS hätte jetzt den Ausgleich mehr als verdient gehabt, aber durch eine offensivere Ausrichtung mit zehn Spielern ergaben sich auch gute Konterchancen für Welldorf/Güsten, die aber ebenfalls leichtfertig vergeben wurden. Der TuS Schmidt glaubte auch weiterhin an sich, und kämpfte vorbildlich. Leider konnte nach den zwei Großchancen für Wirtz und Knieps nicht mehr genügend Druck in Richtung Tor aufgebaut werden, weil verständlicherweise die Kraft nicht mehr ausreichte. Nach unzähligen vergebenen Torchancen für die Grünweißen war dann in der 82. Minute nach einem Torwartfehler das Spiel entschieden. Welldorf/Güsten spielte dann bis zur 90. Minute das Spiel locker runter, sodass es am Ende 3:0-Heimsieg hieß.
„Diese Niederlage wirft uns nicht großartig um. Das Spiel wurde hauptsächlich in der 1. Halbzeit verloren, weil da zum größten Teil keine Moral und kein Biss gezeigt wurde. Nächste Woche wartet mit der SG Voreifel auch ein harter „Brocken“ auf uns, wo wir als TuS Schmidt aber auch punktemäßig etwas mitnehmen können“, sagte TuS-Coach Bernd Born nach der unglücklichen Niederlage im Kreise der Mannschaft. (N.B.)
Am späten Samstagnachmittag trat der TuS die weite Anreise zum Auswärtsspiel bei Teutonia Niedermerz an. Vor dem Spiel stellte man sich auf schlechte Platzverhältnisse ein, da man den Platz ja noch aus dem letzten Jahr kannte.
Die ersten zehn Minuten dieser Partie fand das Spiel zum größten Teil im Mittelfeld statt. Es war sichtlich schwer auf diesem Platz, ein geregelten Spielaufbau stattfinden zu lassen, sodass der Angriff erst gar nicht stattfand. In der 13. Minute dann die erste gute Tormöglichkeit für die Gäste. Christian Knieps setzte sich gut über die rechte Außenbahn durch. Der Torschuss und die nachfolgenden Versuche von Michael Offermann und Julian Weiß konnten aber nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. Nur fünf Minuten später hatte Christian Knieps erneut die Chance, die Führung zu erzielen, als er wieder alleine auf den Gästetorwart zulief. Doch er wollte es eine Nummer zu schön machen, und der Lupfer landete in den Armen des Teutonia-Keeper. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels hätten sich die Hausherren nicht über einen 0:2-Rückstand beschweren dürfen, doch hatte heute die Chancenauswertung der Schmidter die Note „mangelhaft“ verdient. Die erste Torchance der Heimmannschaft gab es dann in der 23. Spielminute zu sehen, als TuS-Torwart Knie unter einer Ecke hindurch segelt; der nachfolgende Torschuss konnte aber keine Gefahr einbringen. Auch in der 27. Minute ließ der TuS wieder eine gute Tormöglichkeit aus, als Kevin Wirtz sich über die linke Seite gut durchsetzt und der folgende Torschuss nur knapp am rechten Tor vorbei geht. Anschließend segelte Torwart Knie wieder unter einer Ecke durch und der Torschuss der Niedermerzer verfehlte nur knapp das Gehäuse. Kurz vor der Halbzeit hatten die Schmidter nochmal die Möglichkeit auf die Führung, als Knieps sich wieder gut über Rechts durchsetzte, doch die Flanke in den Rücken der Abwehr schlecht kam. Als Fazit der 1. Halbzeit kann man sagen, dass das Spiel der beiden Mannschaften meistens im Mittelfeld stattfand, aber der TuS Schmidt trotz der schlechten Chancenauswertung klar den Ton angegeben hat. TuS-Trainer Bernd Born betonte in der Halbzeitpause, dass wir uns weiter unsere Chancen erarbeiten müssen und in der zweiten Halbzeit weiterhin mit Geduld spielen müssen.
Die schlechte Chancenauswertung der Gäste ging auch in der 2. Halbzeit weiter. In der 54. Minute nutzte Tobias Krischer den Fehler des Abwehrspieler, doch als er alleine auf das Tor zulief, konnte der Niedermerzer Keeper noch in letzter Sekunde parieren. Die nachfolgende Ecke kam wiederrum auf Tobias Krischer, allerdings kam der Kopfball zu zentral auf das Tor und der Torwart konnte den Ball ohne Mühe festhalten. In der 65. Minute dann endlich die Erlösung für die Gäste. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld von Kevin Wirtz war es dann der in der Halbzeit eingewechselte Stefan Offermann, der den 4. Anlauf nutzte, und den Ball über die Linie schoss. Man merkte den Spielern an, dass ihnen eine große Last abgefallen ist, hier endlich die Führung erzielt zu haben. Aber man merkte auch, dass der TuS mit dem einen Tor nicht zufrieden war und das sie diese Führung ausbauen wollten. Die Chance dazu hatte Christian Knieps in der 69. Minute, als er alleine auf das Tor zulief und das Ziel nur knapp verfehlte. Auch ungenutzt blieb die Chance von Kevin Wirtz in der 70. Spielminute, als er auch alleine auf den Keeper zulief, aber der Ball beim Abschluss sehr unglücklich aufsprang. In der Zwischenzeit versuchte die Heimmannschaft, den Ausgleich zu erzielen. Doch der Druck war nicht zwingend genug, um die Schmidter Abwehrkette in Gefahr zu bringen. In der 76. Minute dann eine noch größere Erleichterung bei den Gästen, als Christian Knieps durch einen wunderbaren Pass von Tobias Krischer problemlos die 0:2-Führung erzielen konnte. Die Chance auf den 1:2-Anschluss hatte die Teutonia in der 81. Minute, als der Stürmer einen Volleyschuss auf das Schmidter Gehäuse brachte. Doch Sebastian Knie konnte auch in diesem Spiel unter Beweis stellen, dass er ein sehr guter Torwart ist; er konnte seine Mannschaft in letzter Sekunde vor einem Gegentor bewahren. In der Folgezeit hatte der TuS noch unzählige Chancen, den Vorsprung auszubauen. Eine davon nutzte Thomas Wergen (eingewechselt in der 79. Minute), als er in der 90. Spielminute nach viel Dusel den Ball doch noch im Tor unterbringen konnte. Der Schiedsrichter ließ noch zwei Minuten nachspielen, und dann war es endlich geschafft: Der TuS Schmidt holt absolut verdient drei Punkte in Niedermerz.
„Die heutige Chancenauswertung war mangelhaft. Dass muss man so deutlich sagen. Aber wer Fußball spielt, der weiß, wie schwierig solche Platzverhältnisse sind. Trotzdem sind wir alle überglücklich, heute drei Punkte mit nach Hause zu nehmen“, sagte der Schmidter Coach Bernd Born nach dem Spiel im Kreise der Mannschaft.
Fazit des Spiels: Bei schwierigen Platzverhältnissen konnte der TuS einen verdienten und ungefährdeten Auswärtssieg holen. Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können, allerdings haben heute nur drei Punkte für den TuS gezählt! (N.B.)
Obwohl die Reserve des Mittelrheinligisten gleich mit drei Stammspielern aus der Ersten antrat, übernahm der TUS zu Beginn das Kommando. Nachdem Kevin Wirtz bereits in der 3. Min. frei am Strafraum auftauchte und noch knapp verzog, fiel schon vier Minuten später der Führungstreffer: Michael Offermann nahm einen Traumpass von Ingo Müllejans auf, ließ seinen Gegenspieler stehen und flankte auf Tobias Krischer, der per Kopf einnetzte. Und in der 11. Min. hieß es auch schon 2:0: Eine sehenswerte Doppelpasskombination zwischen Krischer und K. Wirtz verwandelte Letzterer aus kurzer Distanz. In der 18. Minute verpasste noch M. Offermann nachdem Christian Knieps von rechts geflankt hatte, doch im Gegenzug fiel der Anschlusstreffer der Gäste aus dem Nichts. Einen Abwehrfehler nutzte Antonio Sindaco freistehend und ließ Keeper Sebastian Knie keine Chance. In der Folgezeit hatte Freialdenhoven mehr vom Spiel ohne sich jedoch Zwingendes zu erspielen. In einer mit hohem Tempo geführten Partie kam der TUS erst ab der 36. Min. wieder besser ins Spiel und nach einem Fehler der Gästeabwehr flog ein Heber von Krischer knapp am leeren Tor vorbei. Zur Halbzeit musste Trainer Bernd Born wechseln: Für den leicht angeschlagenen Manuel Stollenwerk rückte Jörg Stollenwerk in die Abwehr. Der TUS zeigte sich nun optisch klar überlegen und das 3:1, dass K. Wirtz aus spitzem Winkel nach Flanke von Müllejans besorgte, war die logische Folge. Der TUS blieb auch danach das dominierende Team und hatte durch Knieps und Offermann noch zwei Riesen-Möglichkeiten zu erhöhen. Trainer Born wechselte zwei weitere Male: Tomas Wergen kam für Knieps (75.) und Markus Möller ersetzte Krischer (84.). Ab der 88. Min. wurde es bunt und es ging in der Schlussphase noch einmal hoch her. Christian Alders sah nach einem überflüssigen Foul an der Außenlinie Gelb-Rot und drei Minuten später köpfte Dennis Lehmann nach einem Freistoß zum Anschlusstreffer für Freialdenhoven ein. In Minute 95 hatte Möller die Entscheidung auf dem Kopf, der Ball landete aber Zentimeter neben dem Tor. Wieder nur eine Minute später sah Gästespieler Caliskan glatt Rot, nachdem er Dennis Wirtz bei einem Freistoß für die Gäste absichtlich auf den Fuß getreten war. Der Freistoß musste wiederholt werden, brachte jedoch nichts mehr ein und nach 97 Minuten war endlich Schluss. Die Nachspielzeit war jedoch berechtigt, weil es Mitte der zweiten Hälfte eine längere Unterbrechung nach einem Zusammenprall zwischen Knieps und Gästekeeper Tetz gegeben hatte in dessen Folge Tetz verletzt raus musste.
Beim TUS war man insgesamt mit dem Sieg und vor allem der Art und Weise zufrieden. Bernd Born: „Obwohl wir gegen Ende wieder in Bedrängnis kamen, hat meine Mannschaft das nach der Führung schon sehr gut gespielt.“ (M.L.)
Bei strahlenden Sonnenschein fand am Sonntagnachmittag das Meisterschaftsspiel zwischen den Tabellennachbarn aus Schmidt und Kelz statt. Vor dem Spiel merkte man, dass die Heimmannschaft sehr gewillt war, den positiven Aufwärtstrend aus den letzten Wochen fortzusetzen.
Diesen Willen merkte man auch ganz besonders in den ersten Minuten dieses Spiels. Der TuS kam sehr gut in die Partie hinein und erarbeitete sich durch einen druckvollen Anfang die Oberhand im Mittelfeld. Sie erspielten sich vier Eckbälle in den ersten fünf Minuten, jedoch konnte keiner dieser Eckbälle zu einer gefährlichen Torchance genutzt werden. Ab der 15. Minute ging der Druck der Schmidter zurück und das Spiel verflachte allmählich im Mittelfeld. Das hatte zufolge, dass sich keine der beiden Mannschaften zwingende Torchancen erarbeiten konnte. Nach einem langen, flachen Ball in die Spitze musste der Schmidter Keeper dann in der 24. Minute sein gutes Stellungsspiel ausspielen, um eine gute Tormöglichkeit für die Gäste zu vereiteln. Direkt im Anschluss lief Kevin Wirtz alleine auf das Kelzer Gehäuse, doch beim Schuss versprang der Ball sehr ungünstig und die Chance blieb ungenutzt. In der 30. Spielminute war der TuS dann im Glück, als nach einer Ecke der Gäste der anschließende Kopfball nur an das Lattenkreuz ging. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels kann man sagen, dass das Spiel der beiden Mannschaften meist im Mittelfeld stattfand und das es keine der beiden Mannschaften wirklich gelang, sich zwingende Torchancen zu erspielen. Kurz vor der Halbzeit geriet der TuS Schmidt aber erneut in Schwierigkeiten, als der Kelzer Stürmer allein auf das Schmidter Tor zulief. Doch Sebastian Knie bewahrte die Hausherren wiederrum vor einem Rückstand und so ging es ohne Tore in die Kabinen. Als der TuS aber noch mit den Gedanken in der Kabine war, da fiel auch schon in der 50. Minute das erste Tor dieser Partie. Einen langen Ball aus der Kelzer Abwehrreihe konnten die Schmidter Verteidiger nur sehr schwierig unter Kontrolle bringen, sodass der Gästestürmer mit der Nr. 9 problemlos zum 0:1 einschieben konnte. Erst in der 54. Minute gab es die erste gelbe Karte des Spiels, als Dennis Wirtz mit gestrecktem Bein den Gegenspieler zu Fall brachte. Nach dem Gegentreffer merkte man die Verunsicherung beim TuS. Es fand kein geregelter Spielaufbau mehr statt und die Fehlpassfrequenz erhöhte sich. Weiterhin gelang es der Heimmannschaft nicht mehr, sich hochkarätige Torchancen raus zuspielen; der Druck für den Ausgleich war somit sehr gering. In der Mitte der 2. Halbzeit setzte der TuS auf eine offensivere Ausrichtung, als drei weitere offensive Spieler in das Spiel eingewechselt wurden (Thomas Wergen, Stefan Offermann und Thomas Naas). Gegen Ende der Partie wurde es aber sehr hektisch. In der 85. Minute musste die Entscheidung für den Spielverein aus Kelz fallen, als der Stürmer alleine auf das Schmidter Tor zulief. Direkt im Anschluss sah Marc Stollenwerk nach einer Notbremse die rote Karte. Somit standen dem TuS nur noch 10 Mann für die Schlussphase zur Verfügung. Im Gegenzug dazu die Chance zum Ausgleich. Direkt eine Doppelchance für Thomas Wergen und Dennis Wirtz, allerdings verfehlten die beiden das Tor nur knapp. Das war dann auch die letzte Chance zum Ausgleich, aber der Schmidter Keeper konnte sich in der Nachspielzeit noch einmal glänzend auszeichnen, als er einen Volleyschuss sehr gut pariert.
„Dieser Niederlage haben wir uns selber zuzuschreiben. Gerade in der 2. Halbzeit haben wir kein Grell und kein Biss gezeigt und zu wenig für den Ausgleich investiert“, sagte TuS-Coach Bernd Born nach dem Spiel.
Auch der Gegner vom SV Kelz hat zu diesem Spiel Stellung bezogen. Den Spielbericht können Sie unter folgendem Link finden:
TuS Schmidt I - TV Konzen I 2 : 3, Tore Schmidt: M.Offermann, Ch.Knieps
Hier noch mehr Fotos von der Meisterfeier
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